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	<title>Bitcoin Blog von Bitcoin.de</title>
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		<title>Bitcoin-Talk am 06.06. in Berlin, Regulierung und Bank-Kooperation</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 09:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flaskämper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorab: Morgen, am Donnerstag 06.06.2013 um 18:30 Uhr (Fabelhaft-Bar, Schönleinstraße 6, Berlin-Kreuzberg) ist der &#8220;Eurorebell&#8221;, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied im Finanzausschuss, Frank Schäffler zu Gast beim Berliner Bitcoin-Stammtisch. Er referiert zum Thema &#8220;Bitcoin und die Entstaatlichung des Geldes&#8221; &#8230; <a href="http://blog.bitcoin.de/bitcoin-talk-am-06-06-in-berlin-regulierung-und-bank-kooperation">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2013/06/Bitcoin-168.jpg"><img class="size-medium wp-image-1369 alignleft" title="Bitcoin Geldbörse" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2013/06/Bitcoin-168-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Vorab: Morgen, am <strong>Donnerstag 06.06.2013 um 18:30 Uhr </strong>(<a title="Wegbeschreibung Fabehaft-Bar" href="http://goo.gl/maps/WovYI" target="_blank">Fabelhaft-Bar, Schönleinstraße 6, Berlin-Kreuzberg</a>) ist der &#8220;Eurorebell&#8221;, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied im Finanzausschuss, <strong>Frank Schäffler</strong> zu Gast beim Berliner Bitcoin-Stammtisch. Er referiert zum Thema &#8220;Bitcoin und die Entstaatlichung des Geldes&#8221; und wird sich anschließend auch Fragen des Publikums stellen. Wir würden uns über eine rege Teilnahme zu dieser kostenlosen Veranstaltung sehr freuen! Anschließend gibt es wie immer am ersten Donnerstag im Monat den regulären Bitcoin-Stammtisch im <a href="http://goo.gl/maps/wLOSA" target="_blank">Room77</a> von Bitcoin-Pionier Jörg Platzer. Bier und Burger können dort wie gewohnt mit Bitcoins bezahlt werden. <a href="https://www.facebook.com/events/291912600944488/" target="_blank">Hier geht es zur Facebook-Seite der Veranstaltung</a>.</p>
<p>Seit meinem letzten Blogpost ist einige Zeit ins Land gegangen. Nach dem heftigen Ab- und Ab des Bitcoin-Kurses Anfang April ist es ruhig geworden. Der Bitcoin-Kurs hat es sich bei um die 95 € / $120 &#8220;bequem&#8221; gemacht und wartet nun auf einen neuen Ausbruch &#8211; der hoffentlich nach oben losgeht <img src='http://blog.bitcoin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  <span id="more-1365"></span>Die Presse hat das Debakel um Liberty Reserve glücklicher Weise nicht genutzt, um Bitcoins &#8220;in die gleiche Ecke&#8221; zu stellen. In den meisten Artikeln wurde sehrwohl auf die Unterscheide zwischen Liberty Reserve und Bitcoin hingewiesen. Nichts desto trotz kommen die regulatorischen &#8220;Einschläge&#8221; immer näher und es bleibt zu hoffen, dass im Fahrwasser des Skandels um Liberty Reserve jetzt nicht zum Rundumschlag gegen alle virtuellen Währungen ausgeholt wird. Natürlich könnte die Staatsgewalt Börsen und Markplätze wie Mt.Gox oder bitcoin.de jederzeit sofort gesetzlich verbieten und ein legaler Bitcoin-Handel wäre dann nicht mehr möglich. Zu glauben, dass dadurch Bitcoins verschwinden, würde jedoch eine große Portion Unkenntnis und Naivität voraussetzen. Denn: gegenüber Bitcoin-Besitzern ließe sich ein Verbot von Bitcoins wohl nicht durchsetzen.</p>
<p>Um einmal Bilder sprechen zu lassen: Der Versuch in einer globalisierten durch das Internet vernetzten Welt Bitcoins verbieten zu wollen wäre vermutlich genauso erfolgreich wie der Versuch eines Bademeisters ein Schwimmbecken mit einer Leine in &#8220;Pinkler&#8221; und &#8220;Nichtpinkler&#8221; zu unterteilen.</p>
<p>Statt Bitcoins zu verbieten, sollte die Politik lieber die Börsen und Marktplätze stärker regulieren. Auch bei bitcoin.de wird es in Kürze Veränderungen in dieser Richtung geben. Neben der seit dem Start von bitcoin.de im September 2011 bereits obligatorischen Angabe des Bankkontos, werden wir bald bei Überschreitungen von bestimmten Bitcoin-Umsätzen auch die Identifizierung über das bekannte PostIdent-Verfahren verlangen. Dies geschieht im Zuge der bevorstehenden Bank-Kooperation, die immer mehr Formen annimmt &#8211; auch wenn es viel länger dauert als wir gedacht haben <img src='http://blog.bitcoin.de/wp-includes/images/smilies/icon_neutral.gif' alt=':-|' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zum Start unserer Bank-Kooperation wird es leider erst einmal so sein, dass wir für ein paar Wochen den Handel für unsere Kunden außerhalb Deutschlands temporär aussetzen müssen. Wir würden das gerne vermeiden, aber leider gibt es hier rechtliche Gründe, die uns keine andere Vorgehensweise zulassen. Finanzmarkt-Regulierung bedeutet auf der einen Seite mehr Professionalität und Sicherheit, aber eben auch mehr Komplexität, Einschränkungen und Verwaltungsaufwand. Es ist geplant unsere ausländischen Kunden &#8220;Land für Land&#8221; sukzessive wieder auf den Markplatz aufzuschalten. Das Online-Wallet wird von dieser Einschränkung voraussichtlich nicht betroffen sein und auch weiter für unsere ausländischen Kunden zur Verfügung stehen.</p>
<p>Das soll es erst mal von meiner Seite gewesen sein. Wir haben jetzt noch einige Vertragsanlagen für die Bank-Kooperation feinzuschleifen, damit wir hoffentlich bald in eine neue Bitcoin-Ära starten können.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Oliver Flaskämper</p>
<p>Bildquelle: ulifunke.com / bitcoin.de</p>
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		<title>Wer mit Bitcoins handelt braucht starke Nerven!</title>
		<link>http://blog.bitcoin.de/wer-mit-bitcoins-handelt-braucht-starke-nerven</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 21:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flaskämper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Artikel hat am 12.04.2013 um 00:50 Uhr unten ein Update mit den neusten Entwicklungen erhalten. Was für ein Abend! Eine Kurskorrektur war nach dem schwindelerregendem Anstieg der letzten Tage wohl bitter nötig. Aber, dass der Kurs dann so heftig &#8230; <a href="http://blog.bitcoin.de/wer-mit-bitcoins-handelt-braucht-starke-nerven">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2013/04/Bitcoin-133.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1250" title="Bitcoin-133" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2013/04/Bitcoin-133-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><strong>Der Artikel hat am 12.04.2013 um 00:50 Uhr unten ein Update mit den neusten Entwicklungen erhalten.</strong></p>
<p>Was für ein Abend! Eine Kurskorrektur war nach dem schwindelerregendem Anstieg der letzten Tage wohl bitter nötig. Aber, dass der Kurs dann so heftig nach unten rauscht&#8230; Es ging um mehr als 50% nach unten, aber man sollte dabei nicht vergessen, dass wir die jetzigen Kurse erst am Sonntag, also erst vor 4 Tagen hinter uns gelassen hatten. Wer Mut hatte, der hat heute nachgekauft und freut sich jetzt vielleicht über ein schönes Schnäppchen. Derjenige, der jedoch erst in den letzten Tagen eingestiegen ist, ärgert sich jetzt vermutlich und hat vielleicht schon wieder die Lust an den Bitcoins verloren. Es zeigt sich mal wieder: wer mit Bitcoins handelt braucht schon starke Nerven.<span id="more-1247"></span></p>
<p>Der alte Börsenfuchs André Kostolany hat auch für solche Situationen eine schöne Erklärung parat gehabt, als er sagte: &#8220;<em>Wenn zu viele <strong>zittrige Hände</strong> im Markt sind, ist der Crash nicht mehr weit</em>&#8220;. So ist es dann wohl auch heute Abend gewesen. Ich gehe davon aus, dass sich der Kurs wie schon in den letzten Wochen schnell wieder fangen und bald alte Höchststände erreichen wird. Vielleicht wird er aber auch erst mal eine kleine &#8220;Verschnaufspause&#8221; einlegen. Dem Chart würde es auf jeden Fall gut tun. Denn in den letzten Tagen hatten wir keine Kurskurve mehr, sondern eher einen senkrechten Strich nach oben. Das zieht viele Glücksritter an, die genauso schnell aus dem Markt aussteigen, wie sie eingestiegen sind. Das ist nicht gesund. Der Bitcoin braucht Investoren, die an ihn glauben und langfristig interessiert sind. Auf der anderen Seite ist das nun einmal der Markt. Angebot und Nachfrage in seiner Reinform. Und das ist auch gut so.</p>
<p>Bitcoins gibt es nun seit mittlerweile über 4 Jahren. Den ersten Crash Mitte 2011 hat der Bitcoin bereits überlebt. Dieser war die Folge einiger ärgerlicher Hackerangriffe auf verschiedene Bitcoin-Dienstleister, die jedoch von Teilen der Medien als Angriff auf das Bitcoin-System selbst dargestellt wurden. Das führte zu großer Unsicherheit im Markt und ließ den Kurs innerhalb von ein paar Monaten von rund $32 auf fast $2 sinken. Wer zu diesem Kurs wieder in den Markt eingestiegen ist hat vermutlich immer noch ein breites Grinsen im Gesicht. Wie vielleicht einige wissen hat der Bitcoin-Kurs anschließend einen Boden gebildet und ist bis Ende 2012 auf rund $13 gestiegen, um dann in einem sportlichen Marsch bis auf $266 zu steigen.</p>
<p>Viele Medien schrieben in den letzten Tagen, dass der Bitcoin-Kurs eine Blase sei, die bald platzen würde. Die gleiche Frage kann man sich aber auch bei anderen Währungen stellen wie dem Euro, dem US-Dollar oder dem Japanischen Yen, dessen Geldmenge in den nächsten Jahren verdoppelt werden soll. Die vermeintlich so sicheren Währungen werden mit immer mehr Geld aufgepumpt, so dass es aus meiner Sicht nur eine Frage der Zeit ist bis auch diese Blasen platzen werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen hat der Bitcoin einen entscheidenden Vorteil: die Geldmenge ist von vornherein begrenzt und somit für Investoren kalkulierbar. Das kann selbst Gold nicht bieten. Denn mit einem steigenden Goldpreis geht auch IMMER eine größere Fördermenge einher. Mit anderen Worten: steigt der Goldpreis, lohnt es sich für Minengesellschaften alte Minen, die wegen zu hohen Kosten geschlossen wurden wieder zu eröffnen oder aus bestehenden Minen mit z.B. besseren Maschinen mehr Gold aus der Erde zu holen. Das alles geht beim Bitcoin nicht. Die Menge der jeden Tag neu generierten Bitcoins von derzeit 3.600 Einheiten ist fest im Bitcoin-Algorithmus programmiert und auch die maximale Anzahl von 21 Mio. Bitcoins ist fix.</p>
<p>Wer der mathematischen Aussage, dass 1+1=2 ist mehr vertraut als der Aussage unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel und unserem ehemaligen Finanzminister und jetzigem SPD Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, dass &#8220;<em>die Sparguthaben der Bundesbürger sicher sind</em>&#8220;, der hat vermutlich auch mehr Vertrauen in Bitcoins und damit Vertrauen in die Mathematik, als Vertrauen in Versprechungen, die im Zweifelsfall in langen Krisensitzungen im Handstreich einkassiert werden.</p>
<p>Der Bitcoin-Kurs ist auch wie jeder Börsen-Kurs das Ergebnis von Angebot und Nachfrage und reine Psychologie. Während ich diese Zeilen schreibe, hat sich der Bitcoin-Kurs bereits wieder erholt und liegt bei $191 oder €175.</p>
<p>Bis zum nächsten Crash, der so sicher kommen wird wie das Amen in der Kirche <img src='http://blog.bitcoin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Danke für die Hinweise mit dem A(h)men! Es war schon spät <img src='http://blog.bitcoin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Update vom 12.04. um 00:50 Uhr</strong></p>
<p>An der aktuellen Situation gibt es wirklich nicht viel schönzureden. Aus der Kurskorrektur wurde heute ein echter Crash. Auch wenn ich weiterhin der Meinung bin, dass sich an der fundamentalen Beurteilung der Bitcoin-Idee, bzw. des Bitcoin-Netzwerkes nichts geändert hat und es somit keinen wirklichen nachvollziehbaren Grund für den Kurssturz gibt, so ändert das nichts an der Tatsache, dass diese Erkenntnis von der Mehrheit der Marktteilnehmer derzeit augenscheinlich unberücksichtigt bleibt. Das heftige Auf und Ab der Preise trägt sicherlich nicht dazu bei das Vertrauen in den Bitcoin zu stärken. Aber damit muss man in einem freien Markt wohl einfach leben.</p>
<p>Die Situation ähnelt doch sehr der von 2011. Auch &#8220;damals&#8221; gab es im Vorfeld des Crash viel negative Berichterstattung und Gerede von einer Blase. Die Hacks bei Mt. Gox und anderen Bitcoin-Dienstleistern haben dann sozusagen &#8220;den Sack zugemacht&#8221; und der Kurs bildete erst nach gut 6 Monaten einen stabilen Boden.</p>
<p>Wie es diesmal werden wird wage ich nicht zu prognostizieren. Alles schaut nach Japan, wenn dort um 04.00 Uhr deutscher Zeit Mt. Gox wieder in den Handel einsteigt. Wenn man sich die aktuellen Kurse bei den anderen Börsen anschaut, dann wird der Kurs vermutlich auch bei Mt. Gox erst einmal weiter nachgeben. &#8220;<em>Kurzfristig</em> ist <em>die Börse</em> eine <em>Abstimmungsmaschine</em>, <em>langfristig</em> ist sie eine <em>Waage</em>&#8220;. Das kommt diesmal nicht von André Kostolany, sondern von Investor-Legende Benjamin Graham. Wir befinden uns gerade mitten im Abstimmungsprozess und es bleibt spannend welches Wahlergebnis uns am Ende präsentiert wird.</p>
<p>Trotz allem bleibe ich bei meiner Aussage, dass der Bitcoin-Kurs langfristig (eigentlich) nur steigen kann. Dieses hatte ich ja in meinem <a href="http://blog.bitcoin.de/5-grunde-warum-der-bitcoin-kurs-mittel-und-langfristig-eigentlich-nur-steigen-kann" target="_blank">Blog-Post vom November 2012</a> so kundgetan und an den Argumenten hat sich aus meiner Sicht absolut nichts geändert. Im November hatten wir einen Kurs von gut $13. Ich wette eine Kiste Hopfenkaltschale, dass wir diesen Preis nie wieder sehen werden &#8211; sofern Bitcoins nicht von staatlicher Seite verboten und keine schwerwiegenden Bugs im Bitcoin-System gefunden werden. Klassische DDoS-Attacken und Hacks von Börsen zähle ich nicht dazu. Das gehört ja bereits zum Tagesgeschäft und kann zumindest die hartgesottenen Bitcoin-Fans nicht mehr sonderlich aus der Fassung bringen. Der Erste, der sich traut dagegen zu wetten, möge sich aus der Deckung wagen  <img src='http://blog.bitcoin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir haben am Donnerstag Abend unsere Serverkapazitäten kurzfristig erweitert und werden vermutlich heute, aber spätestens Anfang kommender Woche noch mal nachlegen. Wir tun unser Möglichstes, um die Situation zu verbessern, wobei bei allen Maßnahmen Sicherheit vor Schnelligkeit geht.</p>
<p>Ich wünsche allen den Frieden der Nacht!</p>
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		<title>Der Aufstieg des Bitcoin &#8211; Mögliche Auswirkungen auf Gesellschaft und Staat</title>
		<link>http://blog.bitcoin.de/bitcoin-aufstieg-auswirkungen-auf-gesellschaft-und-steuern</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 16:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jv</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kursentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Währung]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die letzten 2 Monate ist der Bitcoin-Kurs rasant angestiegen. War ein Bitcoin am Ende des Jahres 2012 noch knapp über 10€ Wert, wird dieser inzwischen für 27€, wenn nicht bald sogar 30€, gehandelt. Diese gestiegene Marktkapitalisierung erfreut natürlich die &#8230; <a href="http://blog.bitcoin.de/bitcoin-aufstieg-auswirkungen-auf-gesellschaft-und-steuern">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die letzten 2 Monate ist der Bitcoin-Kurs rasant angestiegen. War ein Bitcoin am Ende des Jahres 2012 noch knapp über 10€ Wert, wird dieser inzwischen für 27€, wenn nicht bald sogar 30€, gehandelt. Diese gestiegene Marktkapitalisierung erfreut natürlich die Anleger, macht jedoch auch die Regierungen und Offiziellen auf das Thema aufmerksam. Wie wird der weitere Kursverlauf des Bitcoin aussehen und welche Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft sind denkbar?<span id="more-1235"></span></p>
<p>Anders als herkömmliche Landeswährungen ist der Bitcoin immun gegen Inflation. Trotzdem kann im Prinzip jeder, der über die nötige Hardware verfügt, Bitcoins auch einfach selbst generieren. Wie lassen sich diese scheinbaren Widersprüche zusammenbringen? Das lässt sich auch ohne größeres technischen Hintergrundwissen verstehen: Die Berechnung von Bitcoins erfolgt mihilfe eines speziellen Algorithmus, dessen Variablen in regelmäßigen Zeitabständen so angepasst werden, dass im Schnitt alle 10 Minuten 25 neue Bitcoins generiert werden. Alle 4 Jahre wird diese Menge an neuen Bitcoins zudem nochmals halbiert, sodass eine maximale Geldmenge von 21 Millionen Bitcoins nicht überschritten werden kann. Der Zuwachs an Bitcoins ist somit streng limitiert und im Voraus kalkulierbar. Die zukünftige Nachfrage hängt hauptsächlich von der Berichterstattung und öffentlichen Wahrnehmung rund um den Bitcoin ab. Da viele potentielle Nachfrager den Bitcoin noch gar nicht kennen, scheint ein weiterer Anstieg durchaus wahrscheinlich.</p>
<h2>Eigenheiten des Bitcoin und ihre Bedeutung für den klassischen Geldtransfer</h2>
<p>Bitcoins sind privates Geld und damit dem öffentlichen Zugriff weitgehend entzogen. Nicht der Staat steuert und kontrolliert die im Umlauf befindliche Geldmenge, sondern die Internetuser &#8220;produzieren&#8221; und generieren ihr eigenes Geld. Aufgrund dieser Unabhängigkeit vom Finanzmarkt gelten Bitcoins in Zeiten wirtschaftlicher Krisen und globaler Ungerechtigkeit als demokratische Alternative. Die Zahlung mit Bitcoins ist praktisch, funktioniert schneller als auf dem üblichen Weg, ist &#8211; dank der Verschlüsselung &#8211; absolut fälschungssicher und: Sie erfolgt anonym. Der Zahlungsverkehr wird dezentral über das Bitcoin-Netzwerk abgewickelt, jede Zahlung ist eindeutig identifizierbar, trotzdem ist die Zuordnung zu einem bestimmten Absender oder Empfänger nicht möglich, sofern dieser seine Zahlungsadresse für sich behält. Das bedeutet auch, dass Bitcoin-Einkommen und ein möglicherweise in Bitcoin angehäuftes Vermögen dem Zugriff durch den Fiskus entzogen ist. Und das ist noch längst nicht das Ende der Fahnenstange: Erste Online-Unternehmen wie z.B. das Internet-Archiv bietet seinen Mitarbeitern bereits jetzt die Möglichkeit, sich auf Wunsch in Bitcoins auszahlen zu lassen. Internet-Aktivisten gehen davon aus, dass die Bitcoin-Revolution gerade erst begonnen hat und in spätestens zehn Jahren ein großer Teil des Zahlungsverkehrs mit Bitcoins oder anderen Formen des &#8220;Kryptogeldes&#8221; abgewickelt werden wird.</p>
<h2>Der Bitcoin und das deutsche Steuersystem</h2>
<p>Wenn sich der Bitcoin tatsächlich als gängige Währung etablieren kann, wären Steuerexperten gut beraten, sich frühzeitig ein paar Gedanken zu machen. Die Folgen für die öffentlichen Haushalte könnten nämlich ein durchaus dramatisches Ausmaß annehmen. Die persönlichen Steuern &#8211; Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer, Lohnsteuer -, aber auch indirekte Steuern, wie Umsatzsteuer, machen einen Großteil der staatlichen Einkünfte aus. Beim Zahlungsverkehr mit virtuellem, anonymisiertem Kryptogeld können Einkommens- und Vermögensverhältnisse vom Staat nicht mehr offen eingesehen werden &#8211; der persönlichen Besteuerung, aber auch dem Transfer von Sozialleistungen wäre damit die Bemessungsgrundlage entzogen. Die Folge: Steuer- und Sozialsysteme müssten nach neuen Kriterien strukturiert, Besteuerungsquellen neu definiert werden. Im Netz wird in diesem Zusammenhang derzeit eine so genannte &#8220;Flat-Tax&#8221; für Konsumgüter diskutiert. Ohne persönliche Steuern &#8211; so die Grundüberlegung &#8211; könnte das Steuersystem deutlich vereinfacht, bei einer entsprechenden Erhöhung der auf Konsumgüter erhobenen Mehrwertsteuer das Steuereinkommen der Staaten trotzdem in etwa stabil gehalten werden.</p>
<p>Solche Gedankenspiele sind weniger weit von der Realität entfernt, als man zunächst annehmen möchte. Unlängst hat die erste BTC-Börse Bitcoin-Central eine staatliche Lizenz erhalten. In wenigen Wochen werden die ersten Bitcoin-Konten eine eigene IBAN erhalten, während die Ausgabe der ersten Bitcoin-Debitkarten beginnt. Gleichzeitig wird die nicht enden wollende Euro-Krise mehr und mehr Aufmersamkeit auf alternative Währungen lenken. Je weiter der Bitcoin dabei mit positiver Berichterstattung in das Licht der Öffentlichkeit rückt, desto wahrscheinlicher ist auch ein weiterer Kursanstieg. Es bleibt also spannend.</p>
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		<title>Online-Poker mit Bitcoins &#8211; legal?</title>
		<link>http://blog.bitcoin.de/online-poker-mit-bitcoins-legal-oder-nicht</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2013 10:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jv</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile]]></category>
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		<description><![CDATA[Online Casinos, Internet Poker Rooms und der Bitcoin. Wie hängt das alles zusammen? Klar, denken sich jetzt vielleicht einige, man kann den Bitcoin auch in einigen Online Casinos und Internet Poker Rooms verzocken. Das ist soweit richtig. Die Frage ist &#8230; <a href="http://blog.bitcoin.de/online-poker-mit-bitcoins-legal-oder-nicht">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-1223" title="Online Poker mit Bitcoins" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2013/02/Fotolia_42908925_XS-300x300.jpg" alt="" width="244" height="244" />Online Casinos, Internet Poker Rooms und der Bitcoin. Wie hängt das alles zusammen? Klar, denken sich jetzt vielleicht einige, man kann den Bitcoin auch in einigen Online Casinos und Internet Poker Rooms verzocken. Das ist soweit richtig. Die Frage ist doch aber vielmehr, wieso online immer häufiger um Bitcoins und nicht um Euro, Dollar oder Pfund gespielt wird und wie weit man dabei gehen kann, ohne die Grenzen der Legalität zu überschreiten.<span id="more-1207"></span></p>
<h2>Online-Poker – die aktuelle Rechtslage in Deutschland</h2>
<p>Die Regelungen aus dem Glücksspielstaatsvertrag von 2008 verbieten das Online-Glücksspiel generell. Auch mit dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag, der zum 01.12.2012 in Kraft getreten ist, bleibt das Online-Pokern illegal, sofern dem Glücksspielanbieter keine der nur begrenzt verfügbaren Konzessionen vom Bundesministerium für Finanzen erteilt wurde. Um es etwas zu verallgemeinern: Der Gesetzgeber hat ein vitales Interesse daran, die Branchen zu reglementieren, in denen viel Geld verdient wird. Natürlich spielen auch die Steuereinnahmen und die gutbezahlte Arbeit der Glücksspielelobby eine große Rolle bei dem Erlass von Gesetzen. Dass es bei den gesetzlichen Regelungen allein um Suchtprävention geht, ist schwer zu glauben. Es scheint vielmehr, als ob es in erster Linie um wirtschaftliche Interessen geht: Jeder, der sein Spielverhalten nicht im Griff hat, kann schließlich auch legal und ungehindert in regulären Kasinos bis zum Bankrott und gesellschaftlichen Ruin spielen – solange er sich nicht freiwillig selbst sperren lässt. Mit dem Internet gibt es nun aber die physikalisch klaren Grenzen eines Staates nicht mehr – es wurde “ein virtueller siebter Kontinent” geschaffen, wie Sean Maloney, Vizepräsident von Intel, es einst treffend bezeichnet hat.</p>
<h2>Ist das Spielen in einem ausländischen Online-Casino erlaubt?</h2>
<p>Dieser siebte Kontinent entzieht sich der Gesetzgebung eines einzelnen Staates. Die Online-Casinos, die in anderen Länder der Welt einen legalen Status genießen, sind über das Netz auch von Deutschland aus zugänglich. Ist die Teilnahme an einem Glücksspiel eines ausländischen Casinos nun erlaubt oder nicht? Diese Frage kann bisher nicht eindeutig beantwortet werden. Bisher gibt es keinen Präzedenzfall, in dem ein Teilnehmer eines Online-Casinos wegen “Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel” nach §285 StGB bestraft wurde. Von daher wird das Online-Glücksspiel in Deutschland immer wieder pauschal als verboten oder aber auch als &#8216;quasi-erlaubt&#8217; bezeichnet.</p>
<h2>Die Welthandelsorganisation hält lizenziertes Online-Glücksspiel für legal</h2>
<p>Trotzdem erklären Regierungen gerne, dass Online Poker und Casinos illegal seien. Jede dieser Spielplattformen besitzt reguläre Lizenzen, allerdings nicht aus Hochsteuerländern, sondern von Ländern mit relativ geringen Steuern, wie zum Beispiel den Karibikstaaten. Schon George W. Bush waren diese Online Casinos ein Dorn im Auge und er wollte sie für illegal erklären lassen. So kam es vor der WTO (Welthandelsgesellschaft) zum Streit David gegen Goliath, also USA gegen einen kleinen Karibikstaat. Und den USA wurde erklärt, dass diese Casinos nicht illegal sind. Daher wird das Online-Glücksspiel vom deutschen Gesetzgeber mehr oder weniger stillschweigend toleriert. Nachdem klargestellt war, dass Poker und andere Casino-Games im Internet de facto legal sind, musste die amerikanische Regierung andere Mittel und Wege finden. Kurzerhand wurde den in den USA sesshaften Kreditkartengesellschaften und später auch anderen Zahlungsdienstleistern der Geldtransfer mit Online-Casinos untersagt. Die Begründung hieß, es könne sich dabei um Geldwäsche handeln, der man vorbeugen müsse. Das Online-Pokern ansich wurde dabei nicht als illegal bezeichnet. Natürlich fanden die Casino- und Poker-Betreiber Wege, um sich über diese neu aufgestellten Hürden hinwegzusetzen. Die geschah zum Beispiel mit Prepaid-Kreditkarten, die in jedem Supermarkt und an jeder Tankstelle erhältlich sind.</p>
<h2>Unterschiede herkömmlicher Landeswährungen zum Bitcoin</h2>
<p>Da griffen die USA ein weiteres Mal in ihre Trickkiste: Der Freitag am 15. April 2011 ging dabei als “Black Friday” der Branche in die Internet-Geschichtsbücher ein. Die USA, genauer gesagt das FBI beschuldigten kurzerhand die wichtigsten und größten Pokerseiten ganz offiziell der Geldwäsche und ließen sie für illegal erklären, was in Hinsicht auf die zahlreichen ehrlichen Spieler eine höchst fragwürdige Maßnahme darstellt. Die in den USA sitzende Dachorganisation für die Domainregistrierung ICANN musste wohl schweren Herzens ihren Segen geben, womit auch die .com-Domains der Casinos beschlagnahmt wurden. Tausende Amerikaner verloren am “Black Friday” den Zugang zu ihren Spielerkonten, auf denen Hunderttausende von Dollars deponiert waren. Dabei birgt der Dollar selbst das größte Problem. Es ist die Währung der vereinigten Staaten von Amerika, die – ebenso wie die Staaten der Europäischen Union – bei einer ordinären Transaktion innerhalb ihrer Landesgrenzen intervenieren können. Hier offenbart sich der wahre Grund, weshalb Staaten vom Bitcoin abraten bzw. diesen am liebsten überhaupt nicht wahrhaben wollen: Sie haben keinen Einfluss auf diese Währung. Weder können sie beliebig viele davon drucken, noch haben sie die Möglichkeit diese Währung zu verbieten. Der Bitcoin ist damit vollkommen losgelöst von sämtlichen geopolitischen Grenzen, Gesetzen und Auflagen. Allein die Nutzer des Bitcoin haben in ihrer Gesamtheit die Kontrolle über den Bitcoin. Mit der Einführung der ersten ASIC-Miner wird die erforderliche Rechenleistung für eine 51%-Attacke auf das Bitcoin-System zudem noch sehr viel unwahrscheinlicher. Schon längst hat das Bitcoin-Netzwerk die Rechenleistung der schnellsten Supercomputer der Welt (hinsichtlich der Hashrate) bei weitem übertroffen.</p>
<h2>Der Bitcoin ist frei von jeglicher staatlichen Überregulierung</h2>
<p>Der Bitcoin kann von keiner staatlichen Institution auf der Welt kontrolliert werden. Eine Bitcoin-Adresse kann von niemandem gesperrt werden, genau wie eine Transaktion nicht abgefangen oder rückgängig gemacht werden kann. Weder die USA, noch die EU, Russland, China, Australien oder irgendein anderer Staat dieser Welt haben die Möglichkeit in den Bitcoin-Zahlungsverkehr einzugreifen. Dass der Bitcoin deshalb jetzt bei den Online-Spielen Einzug gehalten hat, ist eine logische Konsequenz und war letztlich nur eine Frage der Zeit. Natürlich ist der Bitcoin auch für ganz normale Anleger interessant, da er durch seinen Algorithmus gänzlich vor Inflation geschützt ist. Durch diese einzigartigen Vorteile des Bitcoin ist die Zahl der Online Casinos und Poker Rooms, die den Bitcoin akzeptieren, inzwischen schon beachtlich angewachsen. Ein weiterer “Black Friday” kann den Bitcoin-Casinos und Spielern nicht widerfahren. Die staatliche Kontrolle der neuen Casinos würde eine umfassende Kontrolle des Internets und jeglichen Datenverkehrs erfordern, was gleichzeitig auch die Meinungsfreiheit, die in vielen staatlichen Verfassungen auf der Welt verbrieft ist, nach gängiger Meinung stark einschränken würde. Somit können sich Online-Pokerspieler gänzlich dem Spielspaß hingeben. Das Online-Glücksspiel ist und bleibt rechtmäßig, solange das Casino über eine staatliche Lizenz verfügt. Dies hat die WTO eindeutig klargemacht.</p>
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		<title>Eröffnung des Bitfilm Festival 2013 in Bangalore</title>
		<link>http://blog.bitcoin.de/eroeffnung-bitfilm-festival-2013-bangalore</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 15:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jv</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bitfilm]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bitfilm Festival für digitale Animationsfilme ist weltweit das erste Filmfestival, das den Bitcoin für die Online-Stimmenauswertung und als Preisgeld nutzt. Die Eröffnungsfeier findet am 17. Januar in Bangalore (Jaaga Art Space &#8211; 68, KH Double Road, Shantinagar) statt. Gleichzeitig &#8230; <a href="http://blog.bitcoin.de/eroeffnung-bitfilm-festival-2013-bangalore">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1196" title="Bitfilm Festival" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2013/01/bitfilm.jpg" alt="" width="240" height="220" />Das Bitfilm Festival für digitale Animationsfilme ist weltweit das erste Filmfestival, das den Bitcoin für die Online-Stimmenauswertung und als Preisgeld nutzt. Die Eröffnungsfeier findet am 17. Januar in Bangalore (Jaaga Art Space &#8211; 68, KH Double Road, Shantinagar) statt. Gleichzeitig mit der Eröffnungsfeier beginnt auch die weltweite Online-Abstimmung über die Vergabe der Bitfilm-Awards in den Kategorien 3D Animation, 2D Animation, Hybrid Digital Films und Machinima.<span id="more-1191"></span></p>
<p>Wer dieses Jahr die Bitfilm-Awards erhält, entscheidet allein die weltweit zugängliche Online-Abstimmung. Die Verleihung der Awards wird während des Bitfilm Abschlussevents im April 2013 in Hamburg stattfinden.</p>
<p>&#8220;Auf dem letzen Abschlussevent 2011 in Bangalore haben wir so viele interessierte und kreative Menschen getroffen, dass wir uns entschieden haben dieses Jahr wieder zu kommen und undere Eröffnungsfeier hier abzuhalten&#8221;, wie Aaron Koenig, der Gründer und Direktor von <a href="http://www.bitfilm.com/festival" target="_blank">Bitfilm</a> erklärt. Auch er wird an der diesjährigen Eröffnungsfeier teilnehmen.</p>
<h2>Abstimmung über Award-Vergabe mithilfe des Bitcoin</h2>
<p>Bitfilm zeigt bereits seit dem Jahr 2000 Animationsfilme, die mit digitaler Technologie produziert werden. Diese Jahr ist jedoch eine Premiere, da die Abstimmung erstmals mithilfe des Bitcoin erfolgt und auch das Preisgeld in Bitcoin ausgezahlt wird. Jeder der 59 nominierten Filme hat sein eigenes Bitcoin-Konto, auf das die Film-Fans anonym und ohne jegliche Transaktionsgebühr eine beliebige Summe einzahlen können und somit ihre Stimme abgeben. Der Film, für den die meisten Bitcoins gespendet werden und der die meisten Stimmen innerhalb seiner Kategorie erhalten hat, bekommt einen Award. Die gespendeten Bitcoins werden jeweils an die 3 besten Filme jeder Kategorie ausgezahlt. Die technische Realisation der Abstimmung hat die Bitcoin Deutschland GmbH (Bitcoin.de) übernommen.</p>
<p>&#8220;Der Bitcoin hat uns einfach fasziniert. Er ist eine neue Art von Geld, das die Welt so sehr revolutionieren könnte, wie es einst das Internet getan hat.&#8221;, sagt Aaron Koenig. &#8220;Der Bitcoin ist eine Open-Source-Währung, die keine Zentralbanken benötigt und immun gegen Inflation ist. Gleichzeitig ist die Währung ein globales Zahlungssystem, mit dem sich Geld einfach und schnell rund um den Globus transferieren lässt.&#8221;</p>
<p>In Bangalore wird Bitfilm eine Auswahl 12 nominierter Filme aus einem breiten Spektrum von Genren und Stilen vorführen. Es wird auch eine Gesprächsrunde über die Indisch-Deutsche Kooperation zwischen Aaron Koenig und Vijayaraj D. aus Bangalore geben. Beide haben zusammen an einer Reihe von animierten Kurzfilmen gearbeitet, von denen der bekannteste der Bitcoin-Film ist: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eb0xHN1Dq7M" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=eb0xHN1Dq7M</a></p>
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		<title>Der BUND akzeptiert jetzt den Bitcoin</title>
		<link>http://blog.bitcoin.de/umweltschutzorganisation-bund-akzeptiert-jetzt-bitcoin</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 13:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jv</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. gehört mit knapp einer halben Million Mitgliedern zu den größten gemeinnützigen Organisationen Deutschlands. Mit seinem Bekenntnis zum Bitcoin trägt der Berliner Landesverband des BUND aktiv zur weiteren Verbreitung des Bitcoin bei. Die Arbeit &#8230; <a href="http://blog.bitcoin.de/umweltschutzorganisation-bund-akzeptiert-jetzt-bitcoin">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.  gehört mit knapp einer halben Million Mitgliedern zu den größten gemeinnützigen Organisationen Deutschlands. Mit seinem Bekenntnis zum Bitcoin trägt der Berliner Landesverband des BUND aktiv zur weiteren Verbreitung des Bitcoin bei. Die Arbeit des BUND Berlin kann nun auch durch Bitcoin-Spenden unterstützt werden. Damit ist er die erste Umweltschutzorganisation auf der Welt, die den Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert.<span id="more-1177"></span></p>
<h2>Der BUND: Organisation und Ziele</h2>
<p>Der Name ist Programm: Wie auch die Bundesrepublik Deutschland ist der BUND als föderales System organisiert. Dem Bundesverband unterstehen die 16 Landesverbände, die wiederum in kleinere Ortsgruppen unterteilt sind. Diese Struktur ermöglicht es dem BUND, nicht nur bundespolitisch auf einen besseren Umwelt- und Naturschutz hinzuwirken, sondern auch regionale Aktionen und Projekte auf die Beine zu stellen. So ist es zum Beispiel eines der Ziele, den öffentlichen Personenverkehr sowie Radwege auf lokaler Ebene zu fördern, um Schadstoffemissionen durch Autos zu reduzieren. Diese Aufgabe wird direkt von den jeweiligen Ortsgruppen in den Landesverbänden wahrgenommen. </p>
<p>Umgekehrt nimmt der BUND über seinen Bundesverband in Fragen des Umweltschutzes auch Einfluss auf die Bundespolitik. Besonders bei der höchst aktuellen Frage der sogenannten Energiewende spielt der BUND dabei dank seiner aktiven Mitglieder, unter denen sich auch viele anerkannte Wissenschaftler und Experten auf dem Gebiet der Energiepolitik finden, eine große Rolle. Die Umstellung der Energiegewinnung von den derzeitig ressourcenabhängigen Systemen hin zu regenerativen Modellen wie Wind- und Sonnenenergie ist eines der Hauptziele des BUND.</p>
<h2>Finanzierung des BUND Berlin</h2>
<p>Ein großer Teil der Arbeit des BUND Berlin besteht in der Information der Öffentlichkeit über Probleme im Umwelt- und Naturschutz, um in der Bevölkerung ein besseres Bewusstsein in diesem wichtigen Bereich zu schaffen und Einfluss auf die Umweltpolitik zu nehmen. Diese Lobbyarbeit kostet natürlich Geld. Der Finanzbedarf des BUND wird zu einem großen Teil aus Mitgliedschaftsbeiträgen und Spenden gedeckt. </p>
<p>Ein Großteil der verfügbaren Mittel kommt dabei tatsächlich der Umwelt zugute. Der Anteil der Verwaltungskosten am gesamten Aufkommen des BUND Berlin e.V. (Zahlen von 2011) ist mit 2% sehr gering, besonders wenn man diesen Anteil mit den exorbitant hohen Verwaltungskosten anderer Spendenorganistionen vergleicht, die ihre Spenden teilweise mit höchst fragwürdigen Mitteln sammeln. Der Berliner BUND führt Titel der Gemeinnützigkeit damit zurecht.</p>
<h2>Vorteile von Spenden in Bitcoin</h2>
<p>Mit der Einführung von Bitcoins als Zahlungsmittel für Spenden setzt der BUND auf eine erhöhte Spendenbereitschaft vor allem bei jungen, technisch interessierten Menschen. Der Vorteil dieses Zahlungsmodells gerade für eine gemeinnützige Organisation wie den BUND liegt darin, dass im Gegensatz zu Zahlungen über Lastschrift oder Kreditkarte keine Bearbeitungsgebühren entstehen, die Spende kommt also vollständig der Arbeit des BUND Berlin zugute. </p>
<p>Andere Zahlungsdienstleister verlangen eine für eine Online-Transaktion, egal in welcher Höhe, eine feste Gebühr. Von einer Spende über 5€ würde letztendlich nur die Hälfte tatsächlich ankommen. Eine Mindestgrenze für Spenden entfällt bei der Zahlung mit Bitcoins. Somit können Spenden an den BUND Berlin e.V. guten Gewissens entrichtet werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich weitere Landesverbände dem Vorbild der Berliner anschließen. Während die Bitcoin mehr und mehr Einzug in die Öffentlichkeit findet, wird auch die Spendenbereitschaft weiter ansteigen.</p>
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		<title>5 Gründe, warum der Bitcoin-Kurs (eigentlich) nur steigen kann</title>
		<link>http://blog.bitcoin.de/5-grunde-warum-der-bitcoin-kurs-mittel-und-langfristig-eigentlich-nur-steigen-kann</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 20:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Flaskämper</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ASIC]]></category>
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		<description><![CDATA[Hinweis: Dieser Artikel ist vom 25. November 2012 und erfährt in Kürze ein Update mit den neusten Entwicklungen. Wohin fährt der Bitcoin-Zug? Diese Frage bekomme ich in letzter Zeit sehr oft gestellt. Sie zu beantworten, ist nicht leicht, denn die &#8230; <a href="http://blog.bitcoin.de/5-grunde-warum-der-bitcoin-kurs-mittel-und-langfristig-eigentlich-nur-steigen-kann">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/246876_web_R_K_by_Konstantin-Gastmann_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1154" title="5 Gründe warum der Bitcoin-Kurs eigentlich nur steigen kann" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/246876_web_R_K_by_Konstantin-Gastmann_pixelio.de_-300x177.jpg" alt="5 Gründe warum der Bitcoin-Kurs eigentlich nur steigen kann" /></a><strong>Hinweis: Dieser Artikel ist vom 25. November 2012 und erfährt in Kürze ein Update mit den neusten Entwicklungen.</strong></p>
<p>Wohin fährt der Bitcoin-Zug? Diese Frage bekomme ich in letzter Zeit sehr oft gestellt. Sie zu beantworten, ist nicht leicht, denn die Zukunft voraussagen kann auch ich nicht. Dennoch gibt es aus meiner Sicht viele Gründe, die kurz-, mittel- und auch langfristig eher für einen weiterhin steigenden Kurs als für einen sinkenden Kurs sprechen. Diese Gründe möchte ich nachfolgend einmal einzeln betrachten.<span id="more-1111"></span></p>
<p>Disclaimer: Dies ist keine Anlageempfehlung! Ich habe persönlich selbst ein wenig in Bitcoins investiert und werde wohl auch weiter kaufen <img src='http://blog.bitcoin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Jedem Bitcoin-Einsteiger sei gesagt, dass ein Investment in Bitcoins im schlimmsten Fall (wie auch bei Aktien, Anleihen, Währungen&#8230;) zu einem Totalverlust führen kann. So gesehen gibt der nachfolgende Text meine persönliche Meinung wieder und soll Chancen und Risiken eines Investments in Bitcoins gleichermaßen beleuchten.</p>
<h2><strong>1. Steigende Popularität</strong></h2>
<p><strong></strong>Um die Popularität eines Themas zu messen, gibt es verschiedene Ansätze. Eine Möglichkeit ist, z.B. Google Trend zu nutzen. Wenn man <strong><a href="http://www.google.de/trends/explore#q=bitcoin" target="_blank">dort nach dem Thema Bitcoin sucht</a></strong> erhält man folgendes Ergebnis:<a href="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/Bildschirmfoto-2012-11-14-um-10.47.54.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1112" title="Google Trend für den Begriff Bitcoin" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/Bildschirmfoto-2012-11-14-um-10.47.54-300x274.png" alt="Google Trend für den Begriff Bitcoin" width="300" height="274" /></a></p>
<p>Man kann gut erkennen, dass nach dem Hype im Juni/Juli 2011 das Interesse am Thema Bitcoins erst einmal spürbar nachgelassen hat. Die Gründe hierfür sind vermutlich den meisten Bitcoin-Usern bekannt, aber ich will diese für Neueinsteiger noch einmal kurz erläutern:</p>
<p>Der Hauptgrund für das nachlassende Interesse ist im sinkenden Kurs zu suchen, der in Folge einer deutlichen Überhitzung im Juni 2011 seinen Höhepunkt erreichte. Viele User, die gar nicht wussten, was Bitcoins überhaupt sind, investierten ihr Geld in Bitcoins in der Hoffnung, das schnelle Geld zu machen. Wie der alte Börsenfuchs <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Kostolany" target="_blank">André Kostolany</a></strong> schon zu sagen pflegte: &#8220;Börse ist reine Psychologie und wenn die Gier anfängt, das Hirn zu fressen, dann ist der Crash nicht mehr weit&#8230;&#8221;. Mitten im Sinkflug des Kurses wurde dann auch noch die größte Bitcoin-Börse, <strong><a href="https://mtgox.com/" target="_blank">Mt. Gox</a></strong>, gehackt, was die eh negativ gegenüber Bitcoins eingestellte Presse fälschlich als <strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/schwarzer-freitag-internetwaehrung-bitcoin-bricht-ein-a-768071.html" target="_blank">Sicherheitslücke</a></strong> im Bitcoin-System darstellte. Vielmehr waren es aber Sicherheitsprobleme bei mehreren Bitcoin-Dienstleistern und keine Fehler im Bitcoin-System selbst. Egal, die Unsicherheit vieler Bitcoin-User führte zu vielen Verkäufen, was den Kurs bis auf einen Preis von rund $2 USD im Dezember 2011 fallen ließ. Wie man sieht, gleicht die Bitcoin-Kursentwicklung fast 1:1 dem Google Trend:</p>
<p><a href="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/bitcoin-kursentwicklung-2011-2012-in-usd.png"><img class="alignleft" title="Bitcoin Kursentwicklung von 2011 bis 2012 in USD" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/bitcoin-kursentwicklung-2011-2012-in-usd-300x105.png" alt="Bitcoin Kursentwicklung von 2011 bis 2012 in USD" width="300" height="105" /></a>Die Monate ab Oktober 2011 bis Juni 2012 kann man im Börsenjargon gut mit einer „Bodenbildung“ beschreiben. Es wurde ruhig um das Thema Bitcoins – sehr ruhig im Vergleich zum 2011er Sommer-Hype. Es gab nur wenige Presseberichte und der Kurs plätscherte so dahin. Das Interesse an Bitcoins pendelte sich ungefähr auf das Niveau von März 2011 ein, also vor dem Sommer-Hype.</p>
<p>Wenn man sich die Statistiken im größten <strong><a href="https://bitcointalk.org/index.php?action=stats" target="_blank">Bitcoin-Forum</a></strong> anschaut, dann kann man gut erkennen, dass die Aktivität der User (=steigende Anzahl der Beiträge) dort erst wieder ab April 2012 angezogen ist und die steigende Aktivität dieser User seit August 2012 auch wieder zu spürbar steigenden Registrierungen neuer User geführt hat. Von einer Trendwende zu sprechen, wäre vermutlich noch zu früh, aber der Trend verfestigt sich und ein langsames, aber dafür nachhaltiges Wachstum ist den meisten Bitcoin-Fans bestimmt lieber als ein neuer Hype mit anschließendem Katzenjammer.</p>
<h2><strong>2. Halbierung der „Bitcoininflation“ am <del>29</del>28.11.2012</strong></h2>
<p><a href="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/entwicklung-der-bitcoin-inflation-bis-zum-jahr-2033.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1159" title="Entwicklung der Bitcoin-Inflation bis zum Jahr 2033" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/entwicklung-der-bitcoin-inflation-bis-zum-jahr-2033-300x243.png" alt="Entwicklung der Bitcoin-Inflation bis zum Jahr 2033" width="300" height="243" /></a>Am <del>Donnerstag, den 29.11.2012</del> Mittwoch, den 28.11.2012, soll es soweit sein. An diesem Tag wird voraussichtlich der 210.000ste Block mit 50 neuen Bitcoins generiert. Die genaue Uhrzeit, wann es soweit sein wird, könnt Ihr unter <strong><a href="http://bitcoinclock.com/" target="_blank">bitcoinclock.com</a></strong> einsehen. Die Gesamtmenge aller Bitcoins wird an diesem Tag 10,5 Mio. Bitcoins erreichen. Das ist die Hälfte aller jemals in den Umlauf kommenden Bitcoins, denn bei 21 Mio. Bitcoins ist Schluss, aus, vorbei, Ende-Gelände. Mehr als 21 Mio. Bitcoins wird es niemals geben (können), da der Algorithmus, auf dem das Bitcoin-System basiert, dann quasi zu Ende gerechnet ist. Die maximale Anzahl von Bitcoins wird erst ca. im Jahr 2130 erreicht sein, wobei zwischen dem Jahr 2033 und 2130 nur noch rund 330.000 Bitcoins hinzukommen werden. Die genaue Entwicklung könnt Ihr <strong><a href="https://en.bitcoin.it/wiki/Controlled_Currency_Supply">im Bitcoin-Wiki</a></strong> einsehen. Was auch noch berücksichtigt werden muss: jeden Tag werden einige Bitcoins wegen fehlender Backups oder verlorener Passwörter praktisch vernichtet. Diese Bitcoins existieren zwar noch, aber da niemand sich als der rechtmäßige Eigentümer ausweisen kann, können diese Bitcoins nicht mehr genutzt werden. So gesehen wird die Anzahl aller Bitcoins im Umlauf langfristig sogar schrumpfen. Das wäre in etwa so, als wenn man Eigentümer aller noch existierenden 12 <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_und_Blaue_Mauritius" target="_blank">blauen Mauritius Briefmarken</a></strong> wäre und 11 davon in einer öffentlichen Aktion vernichten würde. Der Wert der übrig gebliebenen Marke würde nach so einer Maßnahme sehr wahrscheinlich extrem steigen.</p>
<p>Am <del>29.11.2012</del> 28.11.2012 feiern wir also sozusagen das &#8220;Bitcoin-Bergfest&#8221;. Das ist jedoch nicht die einzige Besonderheit an diesem Tag. Denn gleichzeitig mit der Generierung des 10.500.000sten Bitcoins wird sich die Menge der ca. alle 10 Minuten neu hinzukommenden Bitcoins von 50 auf 25 halbieren. Pro Tag wird es dann also statt (wie bisher) 7.200 neue Bitcoins nur noch 3.600 geben. Die Halbierung erfolgt alle 210.000 Blocks bzw. ca. alle 4 Jahre.</p>
<p>Wenn wir jetzt also mal hypothetisch davon ausgehen, dass die Nachfrage von potenziellen Bitcoin-Käufern nicht steigt, sondern einfach nur so bleibt wie sie ist, aber die Anzahl der neu hinzukommenden Bitcoins sich halbiert, dann kann der Bitcoin-Preis eigentlich nur steigen. Denn eine gleichbleibende oder steigende Nachfrage bei gleichzeitig halbiertem Angebot führt gemäß den Gesetzen des freien Marktes unweigerlich zu einem steigenden Preis. Das ist auf dem Fischmarkt in Hamburg so und ist auf dem Bitcoin-Markt nicht anders - Angebot und Nachfrage regeln immer den Preis.</p>
<p>Soviel zum 1&#215;1 der Börse und aller Märkte dieser Welt. Eine Garantie für einen steigenden Preis gibt es natürlich nicht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis nach dem 29.11.2012 weiter steigen wird, ist aus meiner Sicht wesentlich größer als die Wahrscheinlichkeit, dass nichts passieren wird oder gar der Bitcoin-Preis sinkt.</p>
<h2><span><span><span><span><span><strong>3. Immer mehr Applikationen, Dienstleister und Akzeptanzstellen</strong></span></span></span></span></span></h2>
<p><span><a href="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/bitcoin-apps-zum-bezahlen.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1162" title="Bitcoin Apps für iPhone und Android zum Bezahlen" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/bitcoin-apps-zum-bezahlen-300x225.png" alt="Bitcoin Apps für iPhone und Android zum Bezahlen" width="300" height="225" /></a>Damit eine neue Währung wie Bitcoins zu einer Massenbewegung wird, bedarf es einer Integration in das tägliche Leben. Dazu gehören Apps zum Bezahlen wie von </span><strong><a href="http://www.blockchain.info/" target="_blank">blockchain.info</a></strong><span> (iPhone) oder die </span><strong><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.schildbach.wallet&amp;hl=de" target="_blank">Bitcoin Wallet</a></strong><span> von Andreas Schildbach (Android) genauso dazu wie der Dienstleister </span><strong><a href="http://www.bitpay.com/" target="_blank">bitpay.com</a></strong><span>, der es Betreibern von Online-Shops ermöglicht, Bitcoins auch als Zahlungsmitteln zuzulassen. BitPay hat bereits über 1.000 Shops angeschlossen und jeden Tag kommen neue hinzu. Gerade vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass der weltgrößte Anbieter von Blog-Software, </span><strong><a href="http://blog.bitcoin.de/wordpress-akzeptiert-jetzt-bitcoins" target="_blank">WordPress</a></strong><span>, seinen Kunden nun auch Bitcoins als weitere Zahlungsmöglichkeit anbietet.</span></p>
<p>Aber auch in der Offline-Welt tut sich einiges. So kann man nicht nur Edelmetalle wie <strong><a href="http://www.bitcoincommodities.com/" target="_blank">Gold oder Silber mit Bitcoins kaufen</a></strong>, man kann auch schon länger sein Bier und Burger im Berliner <strong><a href="http://www.qype.com/place/21545-Room-77-Berlin" target="_blank">Room77</a></strong> mit Bitcoins bezahlen. Dem Betreiber des Room77, Jörg Platzer, ein Bitcoinpionier der ersten Stunde und Gastgeber des monatlichen <strong><a href="https://www.facebook.com/pages/Berliner-Bitcoiner/110933862392222" target="_blank">Berliner Bitcoin Stammtischs</a></strong>, geht das aber noch nicht weit genug. Er rief vor zwei Wochen den „<strong><a href="https://bitcointalk.org/index.php?topic=124096.0" target="_blank">Berliner Bitcoin Kiez</a></strong>“ aus und machte sich am „<strong><a href="http://bitcoinfriday.com/" target="_blank">Bitcoin Friday</a>“</strong>, dem neuen jährlichen Bitcoin-Feiertag, auf die Socken, um mit freiwilligen Helfern weitere Kneipen und Restaurants als Bitcoin-Akzeptanzstellen zu gewinnen. Neben dem Room77 konnten <strong><a href="https://bitcointalk.org/index.php?topic=124092.0" target="_blank">3 weitere Lokalitäten</a></strong> erschlossen werden.</p>
<p>Es versteht sich von selbst, dass mit immer mehr Apps, Dienstleistern und Akzeptanzstellen natürlich auch die Popularität und vermutlich auch die Nachfrage nach Bitcoins steigen wird. Denn wer mit Bitcoins bezahlen möchte, muss welche kaufen oder aber generieren. Dem Thema &#8220;Bitcoins generieren&#8221; oder besser gesagt dem sogenannten &#8220;Bitcoin Mining&#8221; widmet sich der nächste Punkt.</p>
<h2><span><span><span><span><span><strong>4. Steigende Investitionen der Bitcoin-Miner</strong></span></span></span></span></span></h2>
<p><span><span><span><a href="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/Mini_Rig_Breakout_View.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1163" title="Bitcoin Mini-Rig von Butterflylabs.com" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/Mini_Rig_Breakout_View-300x209.png" alt="Bitcoin Mini-Rig von Butterflylabs.com" width="300" height="209" /></a>Um Bitcoins selbst zu generieren, benötigt man spezielle Hardware. Zugegeben, sehr theoretisch kann man auch immer noch mit dem eigenen Notebook oder Büro-PC Bitcoins generieren, aber eben nur theoretisch. Denn schon seit einigen Monaten wird man als sogenannter „Miner“ (=Bitcoin-Schürfer/Minenarbeiter) nur erfolgreich sein, wenn man spezielle Hardware dafür verwendet. Der Grund: die Anzahl der Miner steigt von Tag zu Tag und analog sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass man bei der Vergabe von neuen Bitcoins alle 10 Minuten dabei sein wird.</span></span></span></p>
<p>Daher braucht man als Bitcoin-Miner schon seit einigen Monaten leistungsstarke Grafikkarten, deren GPUs (=Graphics Processing Units) die schwierigen Rechenaufgaben viel schneller lösen können als herkömmliche CPUs, die in normalen Notebooks und PCs verbaut werden. Jetzt ist es aber so, dass je mehr User weltweit sich an dem Lösen dieser Rechenaufgaben beteiligen, sich die Wahrscheinlichkeit, Bitcoins zu erhalten, immer weiter verringert. Einzige Lösung: man muss immer wieder mehr und/oder stärkere Rechner anschaffen &#8211; ein ständiges Wettrüsten also unter den Minern auf der ganzen Welt.</p>
<p>Dieser Rüstungswettbewerb hat dazu geführt, dass mittlerweile eine richtige „Mining-Industrie“ entstanden ist. Es gibt Unternehmen wie <strong><a href="http://www.butterflylabs.com/" target="_blank">butterflylabs.com</a></strong> oder <strong><a href="https://www.btcfpga.com/" target="_blank">btcfpga.com</a></strong>, die ausschließlich damit Geld verdienen, immer bessere sogenannte &#8220;Mining-Rigs&#8221; zu entwickeln und zu verkaufen. Solche Mining-Rigs besitzen in der Regel keinen Anschluss für Bildschirm und Tastatur und haben nur einen Zweck: Bitcoins zu generieren. Das teuerste Rig von Butterflylabs kostet fast 30.000 US Dollar! Und wer denkt, die hätten davon noch keine „Kiste“ (siehe Bild) verkauft, der irrt. Ich konnte die Auktion auf der diesjährigen <strong><a href="http://bitcoin2012.com/" target="_blank">Bitcoin-Konferenz in London</a></strong> live mitverfolgen, als so ein „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=66KHMmbnQ_Y&amp;feature=related" target="_blank">Mini Rig</a>“ (altes Modell) für umgerechnet rund 20.000,- Euro ersteigert wurde.</p>
<p>Die neue Generation der Bitcoin-ASIC-Miner steht quasi kurz vor der Auslieferung und wird ungefähr das 60fache (!) der Leistung im Vergleich zu den aktuellen Mining-Rigs haben. Das bedeutet natürlich unweigerlich, dass jeder Bitcoin-Miner, der weiterhin Bitcoins generieren möchte, sich wohl oder übel neue Hardware anschaffen muss, da man in Kürze mit den alten Mining-Rigs keine „Kartoffel mehr vom Acker ziehen“ wird &#8211; wie man bei uns in Ostwestfalen so zu sagen pflegt <img src='http://blog.bitcoin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Auf Deutsch: die Kosten für den Strom, den man für ein aktuelles Mining-Rig investieren muss, um Bitcoins zu generieren, werden schon bald (nach Einführung der neuen Mining-Rig-Generation) nicht mehr im Verhältnis stehen zu den Preisen, die man für den Verkauf der &#8220;geminten&#8221; Bitcoins bekommt. Ergo: es wäre in diesem Fall billiger, die Bitcoins auf Marktplätzen zu kaufen, als selbst welche zu generieren.</p>
<p>Warum dies zu einem steigenden Preis führen wird? Nun ja, die Miner investieren eine Menge Geld in neue Hardware und das natürlich nicht zum Spaß. Da soll jeder in Hardware und Strom investierte Euro und Dollar wieder eingespielt werden. Das führt jedoch dazu, dass nur wenige Miner ihre Bitcoins bei schlechten Preisen auf dem Markt verkaufen. Im Zweifelsfall bunkern sie ihre geminten Bitcoins und hoffen auf steigende Preise. Natürlich gilt das nicht für alle Miner. Wer sein „letztes Hemd“ in teure Mining-Hardware investiert hat, der ist in der Regel gezwungen, die generierten Bitcoins sofort in <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=vDyYe4iss4A" target="_blank">Fiat-Money</a></strong> (=Euro, US-Dollar ect.) umzutauschen. Gleiches würde bei länger fallenden Kursen gelten. Da könnten dann schon mal größere Mengen Bitcoins auf den Markt kommen, weil einige „zittrige Hände“ (auch dieser Begriff wurde vom Börsenfuchs André Kostolany geprägt) dann panisch ihre Bitcoins auf den Markt werfen würden, was die Preise weiter drücken würde. Insgesamt werden die steigenden Investitionen in Bitcoin-Hardware aber aus meiner Sicht eher zu steigenden Bitcoin-Preisen führen.</p>
<h2><span><span><span><strong>5. Zuspitzung der Eurokrise / fehlende Investitionsmöglichkeiten</strong></span></span></span></h2>
<p><a href="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/Des-Kaisers-neue-Kleider.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1167" title="Des Kaisers neue Kleider" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/Des-Kaisers-neue-Kleider.png" alt="Des Kaisers neue Kleider" width="292" height="292" /></a>Kein Tag vergeht, ohne dass nicht irgendeine neue Horrormeldung zum Thema Euro-Krise über den Ticker läuft. Wobei es im Prinzip nicht nur eine Krise des Euros gibt, sondern eigentlich alle großen Währungen dieser Welt nicht gerade als gesund und stabil bezeichnet werden können. Der große „<strong><a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-05/griechenland-bankrun" target="_blank">Bankrun</a></strong>“ ist zwar bisher ausgeblieben, aber man muss wohl kein Prophet sein, um zu ahnen, dass der nächste Crash nur eine Frage der Zeit ist und das Pulver (also noch mehr Geld) so langsam verschossen ist. Denn was wird aktuell gemacht? Die Währungs- und Verschuldungs-Krisen dieser Welt werden mit dem Mittel bekämpft, durch dass sie entstanden sind: mit neuem Geld. Immer mehr Geld wird in den Markt gepumpt, alles in der Hoffnung, dass die Situation nicht vollends eskaliert. Das ist ein bisschen wie das Märchen &#8220;<strong><a href="http://www.maerchen.net/classic/a-k_kleider.htm" target="_blank">Des Kaisers neue Kleider</a></strong>&#8221; von Hans Christian Andersen. Alle sehen, dass der Kaiser nackt ist, nur traut sich (noch) keiner der Verantwortlichen, das auch einzugestehen. Was uns nur noch fehlt, ist das kleine Mädchen, welches sich endlich traut, die Wahrheit zu sagen&#8230;</p>
<p>Nun ja, eine Folge der Euro-Krise ist auf jeden Fall, dass Anleger in der Eurozone (und der ganzen Welt) sich viele Gedanken machen, wo sie denn ihr liebes Geld anlegen sollen. Da werden dann immer die gleichen &#8220;Säue durchs Dorf getrieben&#8221; und Immobilien in 1a-Lagen, sichere Unternehmensanleihen und Aktien von vermeintlich gesunden Unternehmen empfohlen. Natürlich dürfen Edelmetalle &#8211; und hier vor allem Gold &#8211; nicht fehlen, die nach Expertenmeinung zu 5-10% in jeden guten Anlagemix gehören.</p>
<p>Grundsätzlich kann wohl festgehalten werden, dass es immer sinnvoll ist, auch finanziell auf mehreren Beinen zu stehen. Niemand wird wohl sein ganzes Vermögen in Beton investieren. Auch kann niemandem ernsthaft empfohlen werden, sein ganzes Vermögen in Gold zu parken. Gold ist nach Expertenmeinung immer noch das sicherste aller klassischen Investments &#8211; wenn es mal ganz hart kommen sollte und man die Beine in die Hand nehmen muss. Gold war seit Menschengedenken noch nie nichts wert und kann in kleineren Mengen gut transportiert werden &#8211; natürlich unter Berücksichtigung des Verlustrisikos durch Diebstahl, Raub und Beschlagnahmung.</p>
<p>Das charmante an Bitcoins ist, dass man diese ohne Probleme über Grenzen hinweg digital transportieren und verschicken kann. Man könnte z.B. seine Bitcoins auf einem USB-Stick transportieren oder (sofern man davon ausgehen kann, dass das Internet nicht mal weltweit abgeschaltet wird) man legt sich ein paar Bitcoins in die Cloud bei Dropbox &amp; Co. oder man schickt sich seine Bitcoins als Anhang einer E-Mail an sich selbst und ruft sie dann im Ausland ab – alles verschlüsselt, versteht sich <img src='http://blog.bitcoin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber warum soll der Bitcoin-Preis durch die aktuelle Währungs- und Verschuldungs-Krise steigen? Ganz einfach: es fehlt einfach an wirklich guten alternativen Anlagemöglichkeiten. Bitcoins können da eine (!) von mehreren Möglichkeiten sein, das eigene Vermögen auf mehrere Anlageformen zu verteilen. Diversifizierung ist hier das Stichwort. Ich selbst würde niemanden ernsthaft empfehlen, einen großen Teil seines Geld in Bitcoins zu investieren. Dafür gibt es auch einige Dinge die noch schiefgehen können.</p>
<p>Soweit zu den Gründen, warum ich der Meinung bin, dass der Bitcoin-Preis in den nächsten Wochen und Monaten weiter steigen wird. Natürlich gibt es wie immer im Leben eine zweite Seite der Medaille mit Risiken, die ich auch kurz beleuchten möchte:</p>
<h2><strong><strong><strong>Fehler im Bitcoin-System</strong></strong></strong></h2>
<p>Mit jedem Tag unwahrscheinlicher, aber nicht völlig auszuschließen, sind Fehler im Bitcoin-System. Auch wenn es sich beim Bitcoin-System um eine Software mit offenem Quellcode handelt und jeder Hacker dieser Welt die letzten 4 Jahre Zeit hatte, Fehler im System zu finden, so ist es dennoch nicht 100-prozentig auszuschließen, dass doch noch irgendwo Sicherheitslücken existieren, die ausgenutzt werden könnten. Auch gibt es weiterhin die theoretische Gefahr, dass ein potenzieller Angreifer über 50% der Rechenleistung im Bitcoin-System stellt und damit faktisch das Bitcoin-System in seine Kontrolle bringen könnte. Mit jedem weiteren Bitcoin-Miner sinkt diese Gefahr jedoch.</p>
<h2><strong><strong><strong><strong>Verbot von Bitcoin durch die Staatengemeinschaft</strong></strong></strong></strong></h2>
<p>Sollten sich die Staatengemeinschaft oder einzelne Staaten entschließen, Bitcoins zu verbieten, dann würde das natürlich erst einmal dramatische Folgen für den Bitcoin-Kurs haben. Auch wenn selbst die EZB und das FBI davon ausgingen, dass es (sofern überhaupt möglich) technisch sehr schwer werden würde, ein Bitcoin-Verbot durchzusetzen, so würde allein das Verbot von Bitcoin-Handelsplätzen wie <strong><a href="http://www.bitcoin.de/" target="_blank">bitcoin.de</a></strong> zu einer extremen Verunsicherung im Markt führen und viele Panik-Verkäufe nach sich ziehen. Bitcoins wären dann wirklich nur noch eine &#8220;Untergrundwährung&#8221; und würden in diesem Bereich bestimmt erst recht und noch verstärkt genutzt werden. Denn letztlich wäre ein Verbot indirekt ein Beleg dafür, dass das Bitcoin-System funktioniert und großes Potenzial hat.</p>
<p>Ich freue mich über jeden Kommentar mit weiteren Gründen für einen steigenden Bitcoin-Preis sowie weiteren Risiken und über allgemein helfende Kritik, diesen &#8220;lebenden&#8221; Blogpost noch besser zu machen.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Foto Chartanalyse mit Frau  © Konstantin Gastmann  / pixelio.de</span></p>
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		<title>WordPress akzeptiert jetzt Bitcoins</title>
		<link>http://blog.bitcoin.de/wordpress-akzeptiert-jetzt-bitcoins</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 15:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jv</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dezentralität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Adaption des Bitcoin schreitet immer weiter voran. Auch die verzerrte Berichterstattung durch die Massenmedien scheint ihm nichts mehr anhaben zu können. Die Vorteile des Bitcoin sind einfach nicht von der Hand zu weisen. WordPress.com möchte durch die Akzeptanz des &#8230; <a href="http://blog.bitcoin.de/wordpress-akzeptiert-jetzt-bitcoins">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-1101" title="Wordpress akzeptiert Bitcoin" src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/wp.png" alt="" width="200" height="200" />Die Adaption des Bitcoin schreitet immer weiter voran. Auch die verzerrte Berichterstattung durch die Massenmedien scheint ihm nichts mehr anhaben zu können. Die Vorteile des Bitcoin sind einfach nicht von der Hand zu weisen. WordPress.com möchte durch die Akzeptanz des Bitcoin ihr demokratisches Grundprinzip vollends durchsetzen: Jeder Erdenbürger soll alle WordPress-Funktionen ohne Einschränkungen nutzen können.<span id="more-1053"></span></p>
<p>Die Nutzung der Open-Source-Software WordPress ist zunächst für jedermann kostenlos. Zur Einrichtung und Verwendung werden jedoch eigene Server sowie eine ganze Hand voll Fachwissen benötigt. Damit jedes Individuum auch ohne Bewältigung dieser technischen Hürden einen eigenen Blog betreiben kann, bietet WordPress.com eigens einen Hosting-Service an. Dieser Service lässt sich durch den Erwerb von Upgrades erweitern, mit denen man zum Beispiel die eingeblendete Werbung abschalten oder auch ein individuelles Design verwenden kann.</p>
<h2>WordPress in über 60 Ländern nur eingeschränkt nutzbar</h2>
<p>Bisher konnten die relativ geringen Kosten der Upgrades nur über PayPal oder mit einer Kreditkarte beglichen werden. Das Problem dabei ist, dass PayPal und die Kreditkartenunternehmen gegen einige Länder dieser Welt eine undurchsichtige und repressive Politik fahren. Das heißt im Klartext, dass die Bürger dieser Länder von vornherein vom Zahlungsverkehr ausgeschlossen sind und erst gar keine Transaktion tätigen können, um die Funktionalität ihrer Blogs zu erweitern.</p>
<p>Im offiziellen <a href="http://en.blog.wordpress.com/2012/11/15/pay-another-way-bitcoin/%20">Blog-Eintrag auf WordPress.com</a> heißt es, dass die Zahlungsdienstleister (PayPal, VISA, Mastercard) ihre Maßnahmen oft mit politischen bzw. finanziellen Interessen, oder einer hohen Anzahl von Betrugsfällen in den jeweiligen Ländern begründen. Solche Blockaden treffen jedoch immer auch rechtschaffene Menschen, was nicht akzeptiert werden soll. Dieser Zustand steht im Widerspruch zu den Grundsätzen von WordPress und eines jeden Open-Source-Gedankens. Mit der Akzeptanz des Bitcoin soll jetzt Abhilfe geschaffen werden.</p>
<h2>Lücke soll durch den Bitcoin geschlossen werden</h2>
<p>Von der Partnerschaft könnten beide Open-Source-Projekte enorm profitieren. Auf den zweiten Blick offenbaren sich ohnehin einige bemerkenswerte Gemeinsamkeiten. Sowohl der Bitcoin, als auch die WordPress-Blogs sollen auf der ganzen Welt für jeden Menschen gleichermaßen nutzbar sein. Beide Projekte haben das Potential, unser Leben bereichern, ohne dass dafür eine Gegenleistung verlangt wird. WordPress konzentriert sich vornehmlich darauf, alle Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Meinung im Internet frei kommunizieren und strukturieren zu können. WordPress leistet damit einen echten Beitrag zur Meinungsfreiheit.</p>
<p>Der Bitcoin hingegen zielt darauf ab, das Geldsystem wieder in die Hand der Menschen zu legen. Jeder Mensch soll frei über sein Geld entscheiden können. Es gibt keine Kontrollinstanz, die die eigene Entscheidung widerrufen könnte. Transaktionen können nicht an irgendeiner Landesgrenze abgefangen, oder von einem Betrüger zurückgezogen werden. Während vielerorts ein Trend zunehmender staatlicher Bevormundung beobachtet werden kann, ist der Bitcoin ein Garant der Freiheit.</p>
<h2>Eine Win-Win-Situation für die Freiheit</h2>
<p>Mit dem heutigen Tag erhalten, dank der Akzeptanz des Bitcoins seitens der Betreiber von WordPress, Millionen von Menschen aus mehr als 60 Ländern der Welt vollen Zugriff auf die Funktionen der mächtigen Software WordPress. In Zukunft können sie ihre Blogs intensiver kultivieren, als es zuvor möglich war. Diese Konsequenz kann sehr viel weiterreichende Folgen haben, als man zunächst annehmen würde. Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und eine grundlegende Voraussetzung für einen politischen Umbruch, der einigen der blockierten Länder sicherlich nicht schaden könnte. Letztendlich ist das Zusammenkommen von WordPress und Bitcoin ein echter Glücksfall &#8211; nicht nur für die unmittelbar Betroffenen. Auf weitere Entwicklungen darf man zurecht gespannt sein.</p>
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		<title>Bitcoin als AntiSpam-Maßnahme?</title>
		<link>http://blog.bitcoin.de/bitcoin-antispam-reddit-bitcointip</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2012 16:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jv</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile]]></category>

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		<description><![CDATA[Reddit ist ein soziales Netzwerk, welches sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 wachsender Beliebtheit erfreut. Anders als bei Facebook &#38; Co. bleiben die Nutzer von Reddit in der Regel anonym, was einige Vor- und Nachteile mit sich bringt. So &#8230; <a href="http://blog.bitcoin.de/bitcoin-antispam-reddit-bitcointip">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.bitcoin.de/wp-content/uploads/2012/11/dreamstime_xs_13106601-225x300.jpg" alt="Bitcoin Reddit Internet Trolling" title="http://www.dreamstime.com/-image13106601" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1049" />Reddit ist ein soziales Netzwerk, welches sich seit seiner Gründung im Jahr 2005 wachsender Beliebtheit erfreut. Anders als bei Facebook &amp; Co. bleiben die Nutzer von Reddit in der Regel anonym, was einige Vor- und Nachteile mit sich bringt. So haben die Betreiber von Reddit regelmäßig mit Spam (meist von Computern generierte Texte) und sogenannten Troll-Postings zu tun. Während der Spam sich noch mehr oder weniger unproblematisch herausfiltern lässt, ohne dass auch nur ein Nutzer etwas davon mitbekommen würde, verhält es sich mit den Troll-Postings genau andersherum. An dieser Stelle kommt nun jedoch der Bitcoin ins Spiel.<span id="more-1029"></span></p>
<h2> Ursachen des Internet-Trollings</h2>
<p>Die Ursachen des Internet-Trollings können sehr vielfältig sein und sind bis heute nicht genauer erforscht. Diese Verhaltensweise manifestiert sich in meist haarsträubenden Troll-Postings, mit denen der Troll bestimmte Reaktionen der Community provozieren will. Durch diese Masche lassen sich andere User häufig zu unüberlegten Aussagen hinleiten, was regelmäßig zu ausgedehnten Konflikten führt. Dieser Mechanismus verschafft den Trollen scheinbar ein hohes Maß an Befriedigung. Damit sind sie eine echte Gefahr für jede Internet-Community. Sie mindern nicht nur den Lesefluss und Unterhaltungswert, sondern bedrohen im Endeffekt das kollektive Zugehörigkeitsgefühl und Vertrauen der Nutzer in die Plattform.</p>
<h2> Wie schützen sich Communities vor Trollen? </h2>
<p>Um den Trollen entgegenzuwirken, haben findige Community-Moderatoren eine ganze Reihe von Maßnahmen erdacht, die jedoch erst in Kombination einen effektiven Schutz gewährleisten. Reddit konzentriert sich hier bisher vor allem auf das Filtern von Nachrichten auf technischer Ebene und profitiert enorm von seinem etablierten Upvote- und Downvote-System, das seine Nutzer selbst entscheiden lässt, welche Beiträge lesenswert sind und somit besser sichtbar oben auf den Seiten erscheinen. Andere Plattformen, wie zum Beispiel Slashdot, sind hier einen Schritt voraus und haben eine Art internes Punktesystem geschaffen, welches die Nutzer gleichermaßen vor Spam schützt, aber auch die Verfasser hochwertiger Beiträge belohnt. Diese Punkte, die Slashdot bezeichnenderweise &#8216;Karma&#8217; nennt, haben darüber hinaus jedoch keinerlei Nutzen. Man kann sie weder eintauschen, noch sich irgendetwas davon kaufen.</p>
<h2> Der &#8216;Bitcointip Bot&#8217; auf Reddit </h2>
<p>Ein ähnliches System für die Reddit steht nun auf dem Prüfstand. Zu diesem Zweck wurde jedoch keine eigene fiktive &#8216;Währung&#8217; geschaffen, sondern auf den bereits bewährten Bitcoin zurückgegriffen. Die ersten Beta-Tests mit dem sogenannten &#8216;Bitcointip Bot&#8217; laufen bereits seit einigen Tagen. Alle Interessenten sind dazu eingeladen Vorschläge und Kritik im entsprechenden Subreddit unter <a title="Reddit Bitcointip Bot " href="http://www.reddit.com/r/bitcointip" target="_blank">/r/bitcointip</a> abzugeben.</p>
<p>Bevor man andere Redditoren mit einem Trinkgeld belohnen kann, muss der eigene Reddit-Account mit einer Bitcoin Addresse verknüpft werden. Das funktioniert, indem man eine persönliche Nachricht an den Account &#8220;bitcointip&#8221; des Bots schickt, so als wenn man einem echten Redditor eine Nachricht zukommen lassen würde. Als Antwort erhält man automatisch eine Nachricht mit einer frisch generierten Bitcoin-Addresse.</p>
<p>Der Bot reagiert noch auf weitere Kommandos, die man über eine persönliche Nachricht auführen kann. Da diese Funktionen noch verändert werden können, sei hier zunächst nur auf den Befehl &#8220;HELP&#8221; verwiesen, der auf aktuelle Informationen zur Benutzung des Bots verweist.</p>
<p>Wer seinen Reddit-Account mit einer Bitcoin-Addresse verknüpft hat, muss lediglich sein Konto befüllen, um an andere Redditoren spenden zu können. Dazu gibt es gleich drei Möglichkeiten. Aktive Redditoren können dem Bitcointip Bot eine Nachricht mit dem Inhalt &#8220;REDEEM KARMA: -Deine Bitcoin-Addresse-&#8221; einen Minimalbetrag zum experimentieren erhalten. Man kann aber stattdessen sein Konto auffüllen, indem man Trinkgeld von anderen Usern für qualifizierte Kommentare erhält. Zuletzt bleibt noch die Möglichkeit einfach einen beliebigen Betrag von extern auf die Adresse einzuzahlen.</p>
<p>Ein Trinkgeld lässt sich nun ganz einfach direkt über einen Kommentar oder eine PN entrichten. Der Bitcointip Bot hört dazu auf den Wortlaut &#8220;+bitcointip <Username> <Anzahl der Bitcoins>&#8220;. In einer Antwort bestätigt der Bot anschließend die Transaktion sichtbar für alle Redditoren. Es sei angemerkt, dass während der Beta-Phase einige Funktionen temporär deaktiviert oder verändert werden können. Aktuelle Informationen lassen sich über den o.g. Subreddit beziehen.</p>
<h2> Entwicklung und Chancen des Bots </h2>
<p>Es bleibt die Frage, was sich die Betreiber von Reddit von diesem Feature versprechen. Diese Frage ist jedoch schnell geklärt. Von einem Feature, das man nicht erwartet hat, kann man sich auch nichts versprechen. Der &#8216;Bitcointip Bot&#8217; ist die Entwicklung eines einzelnen Redditors und Bitcoin-Unterstützers mit dem Pseudonym NerdfighterSean. Der Bot nutzt allein die vielfältigen Möglichkeiten der Reddit-API. An dieser Stelle sei erwähnt, dass NerdfighterSean jede Unterstützung der Entwicklung des Bitcoin-Bots willkommen ist. Der Quellcode wurde bereits vor einigen Tagen auf github veröffentlicht (https://github.com/NerdfighterSean/bitcointip).</p>
<p>Welche Auswirkungen der Bitcointip-Bot auf das soziale Netzwerk haben wird, bleibt letztendlich abzuwarten. Für qualifizierte Kommentare echtes Geld in Form von Bitcoins zu erhalten, könnte für einige der 35 Millionen aktiven Reddit-Nutzer durchaus reizvoll sein. Ganz besonders dann, wenn man solche Kommentare bereits heute gerne und vollkommen ohne Gegenleistung verfasst. In jedem Fall ist der &#8216;Bitcointip Bot&#8217; ein gutes Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten des Bitcoin und die Vorzüge offener Standards. im allgemeinen. Für den Bitcoin ist es zudem eine weitere Gelegenheit, sein enormes Potential unter Beweis zu stellen.</p>
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		<title>Die Gründung der Bitcoin Foundation</title>
		<link>http://blog.bitcoin.de/die-grundung-der-bitcoin-foundation</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 07:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jv</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der Bitcoin im Jahr 2012 immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit geraten ist und von Investoren zunehmend als ernstzunehmende Anlageform wahrgenommen wird, beschleunigen nun auch die Innovationen und Entwicklungen rund um den Bitcoin. In Zeiten eines nahenden Upgrades &#8230; <a href="http://blog.bitcoin.de/die-grundung-der-bitcoin-foundation">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Bitcoin im Jahr 2012 immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit geraten ist und von Investoren zunehmend als ernstzunehmende Anlageform wahrgenommen wird, beschleunigen nun auch die Innovationen und Entwicklungen rund um den Bitcoin. In Zeiten eines nahenden Upgrades auf die nächste Generation von Mining-Hardware, der Einführung der ersten Bitcoin-Kreditkarte und der bevorstehenden Halbierung der pro Block generierten Bitcoins nimmt nun die jüngst ins Leben gerufene Bitcoin Foundation ihre Arbeit auf.</p>
<p><span id="more-999"></span></p>
<p>Peter Vessenes, einer der Initiatoren und seines Zeichens Schirmherr der <a href="http://bitcoinfoundation.org" target="_blank">Bitcoin Foundation</a>, äußert sich auf der offiziellen Webseite der Vereinigung zur Struktur und Zielsetzung der Interessengemeinschaft. An erster Stelle steht dabei das offizielle Manifest der Foundation, welches auf drei Säulen beruht:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1. <strong>Förderung der Bitcoin-Infrastruktur</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Da der Bitcoin ausschließlich virtuell existiert, sieht die Foundation seinen Erfolg hauptsächlich in  der Qualität der ihm zugrundeliegenden Software. Um dem Bitcoin ein weiteres Wachstum und einen Zugewinn an Vertrauen in der Öffentlichkeit zu ermöglichen, will die Vereinigung den Ausbau der Bitcoin-Infrastruktur weiter fördern und dabei auch den bisher ehrenamtlich agierenden Entwicklern finanziell unter die Arme greifen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. <strong>Sichere Rahmenbedingungen für den Bitcoin-Handel schaffen</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Bitcoin Foundation fühlt sich ebenfalls für den Schutz des Bitcoin verantwortlich. Dazu gehört einerseits die Sicherheit des Zahlungsmittels. Mögliche Betrugsmethoden sollen kommuniziert und durch technische Anpassungen verhindert werden. Andererseits soll der Bitcoin durch die Foundation bei Bedarf auch rechtlich vertreten werden, um willkürliche oder von finanziellen Interessen geleitete staatliche Intervention abzuwehren.</p>
<p style="padding-left: 30px;">3. <strong>Öffentliche Wahrnehmung des Bitcoin verbessern</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Vereinigung will den Bitcoin darüber hinaus in der Öffentlichkeit vertreten und dabei der globalen Bitcoin-Community als Sprachrohr dienen. Angesichts zahlreicher Vorurteile gegenüber dem Bitcoin, die häufig aus Fehlinterpretationen durch unter Sensationsdrang stehenden Massenmedien resultieren und somit seinem Ruf schaden, erachtet die Bitcoin Foundation auch dieses Ziel für notwendig.</p>
<p>Um diese Vorhaben umzusetzen und dem Bitcoin den Weg in die breite Öffentlichkeit zu ebnen, bedarf es nicht nur der breiten Unterstützung durch die Bitcoin-Community, sondern auch der tatkräftigen Mitwirkung der Bitcoin-Wirtschaft. Beide Gruppen sollen durch die wohlüberlegte Struktur der Foundation nicht nur mit eingebunden, sondern Teil ihrerselbst werden.</p>
<p>Dazu wird für beide Gruppen eine eigene Art der Mitgliedsschaft angeboten, mit deren Erwerb man auch das Wahlrecht für die im 2-Jahres-Zyklus stattfindende Wahl des Bitcoin-Gremiums erhält. Die sogenannte &#8220;Individual Membership&#8221; ist für private Bitcoin-Unterstützer gedacht und setzt einen jährlich zu entrichtenden Spendenbetrag von 2,5BTC voraus. Alternativ lässt sich diese Mitgliedschaft für eine Summe von 25BTC auf Lebenszeit erwerben. Solche Mitglieder stellen zwei der fünf Sitze des Bitcoin-Gremium. Für ihre Organisation und die Wahl ihrer Repräsentanten sind sie dabei selbst verantwortlich.</p>
<p><strong>Demokratische Struktur der Bitcoin Foundation</strong></p>
<p>Ganz ähnlich verhält es sich mit den Mitgliedschaften für Bitcoin-Unternehmen. Die sogenannten „Industry Memberships“ beinhalten das Wahlrecht für zwei weitere Sitze im Bitcoin-Gremium, sind jedoch ungleich teurer: 500BTC müssen hier jährlich mindestens an die Bitcoin Foundation entrichtet werden. Die Grenzen nach oben sind dabei offen.</p>
<p>Der verbleibende fünfte Sitz wird von der „Founding member class“ gewählt, zu der, neben Peter Vessens, noch einige weitere bekannte Persönlichkeiten aus der Bitcoin-Szene, wie etwa der Bitcoin-Developer Gavin Andresen, gehören. Weitere Gründungsmitglieder aus den Kreisen der Bitcoin-Wirtschaft sind Mark Karpeles, CEO der Bitcoin-Börse MtGox und Charlie Shrem, Vorstand von BitInstant, dem Unternehmen welches voraussichtlich die erste Bitcoin-Kreditkarte einführen wird.</p>
<p>Darüber hinaus zählen auch einige Personen zur „Founding member class“, die persönlich und beruflich intensive Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Bitcoin geleistet haben. Unter ihnen befindet sich auch Jon Matonis, Autor des Blogs <a href="http://themonetaryfuture.blogspot.de/" target="_blank">The Monetary Future</a>, dessen Gastartikel regelmäßig in der Online-Ausgabe des amerikanischen Forbes Magazins erscheinen.</p>
<p>Die erste Amtsperiode der Gründungsmitglieder endet am 31.07.2014, mit der ersten Wahl des Bitcoin-Gremiums. Mit ihrer demokratischen Grundstruktur orientiert sich die Bitcoin Foundation an ähnlichen und erfolgreichen Projekten, wie etwa der Linux Foundation (Open-Source Interessengemeinschaft) oder dem Tor Projekt (Entwicklungsgemeinschaft der Anonymisierungssoftware Tor).</p>
<p><strong>Konkrete Ziele für das Jahr 2013</strong></p>
<p>Zu den ersten Amtshandlungen, die sich die Foundation für das Jahr 2013 vorgenommen hat, gehören konkret die finanzielle Unterstützung der Bitcoin-Software-Entwicklung, das Abhalten der „Silicon Valley Bitcoin Conference“ namens „Bitcoin 2013“ und die technische sowie informationelle Unterstützung von Unternehmen, die den Bitcoin als Zahlungsmittel verwenden möchten.</p>
<p>Man darf gespannt sein, inwiefern sich diese ehrwürdigen Ziele verwirklichen lassen. Bei der stetig steigenden medialen Aufmerksamkeit, die dem Bitcoin zukommt, wird es sicher nur eine Frage der Zeit sein, bis die Bitcoin Foundation wieder von sich hören lässt.</p>
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